Mittwoch, 9. Mai 2012
Nachrichten
losso, 09:31h
Randolf gewinnt das Frühjahrsopen 2012
Überlegen hat Randolf Prüßner das Frühjahrsopen seines Vereins gewonnen und sich damit den Titel des Gemeindemeisters gesichert. Der an fünf gesetzte Spieler von den Schachdrachen Isernhagen schlug in einer beeindruckenden Partie in der letzten Runde am 4. Mai den favorisierten Eilenrieder Oliver Schmidt und sicherte sich mit 4 Punkten aus 5 Partien den Gesamtsieg. Den Zweitplazierten Sven-Hendrik Loßin (ebenfalls Schachdrachen Isernhagen) distanzierte er damit um einen halben Punkt. Es folgten Christian Hachtmann, Marius Eilert (je Schachdrachen Isernhagen) und Kurt Meier (Schachtiger Langenhagen) mit jeweils 3 Punkten.
So die Pressemeldung, die ich dazu geschrieben habe. Die Letztrundenpartie findet ihr auf schachdrachen.de. Meine Letztrundenpartie remisierte ich, wobei ich eine gute Gelegenheit ausließ, mit einem Sieg das Turnier zu beenden.
Arno Zude Deutscher Meister im Problemlösen
In einem äußerst knappen Zieleinlauf sicherte sich Arno Zude den deutschen Meistertitel im Problemlösen. Die ersten fünf Plätze trennten dabei gerade einmal 1,5 Punkte (eine komplett gelöste Aufgabe bringt 5 Punkte). Der Tscheche Michal Dragoun schob sich in der letzten Runde (Hilfsmatts) noch auf den zweiten Platz vor, dritter wurde Vorjahressieger Boris Tummes.
Die Meisterschaft fand in Furth im Wald statt, ich nahm dieses Jahr nicht teil. Nächstes Jahr heißt der Ausrichter Werder Bremen, da ist die Wahrscheinlichkeit einer Teilnahme dann doch deutlich höher.
Überlegen hat Randolf Prüßner das Frühjahrsopen seines Vereins gewonnen und sich damit den Titel des Gemeindemeisters gesichert. Der an fünf gesetzte Spieler von den Schachdrachen Isernhagen schlug in einer beeindruckenden Partie in der letzten Runde am 4. Mai den favorisierten Eilenrieder Oliver Schmidt und sicherte sich mit 4 Punkten aus 5 Partien den Gesamtsieg. Den Zweitplazierten Sven-Hendrik Loßin (ebenfalls Schachdrachen Isernhagen) distanzierte er damit um einen halben Punkt. Es folgten Christian Hachtmann, Marius Eilert (je Schachdrachen Isernhagen) und Kurt Meier (Schachtiger Langenhagen) mit jeweils 3 Punkten.
So die Pressemeldung, die ich dazu geschrieben habe. Die Letztrundenpartie findet ihr auf schachdrachen.de. Meine Letztrundenpartie remisierte ich, wobei ich eine gute Gelegenheit ausließ, mit einem Sieg das Turnier zu beenden.
Arno Zude Deutscher Meister im Problemlösen
In einem äußerst knappen Zieleinlauf sicherte sich Arno Zude den deutschen Meistertitel im Problemlösen. Die ersten fünf Plätze trennten dabei gerade einmal 1,5 Punkte (eine komplett gelöste Aufgabe bringt 5 Punkte). Der Tscheche Michal Dragoun schob sich in der letzten Runde (Hilfsmatts) noch auf den zweiten Platz vor, dritter wurde Vorjahressieger Boris Tummes.
Die Meisterschaft fand in Furth im Wald statt, ich nahm dieses Jahr nicht teil. Nächstes Jahr heißt der Ausrichter Werder Bremen, da ist die Wahrscheinlichkeit einer Teilnahme dann doch deutlich höher.
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 10. April 2012
Beschäftigt...
losso, 21:13h
Hallo an diejenigen, die hier trotzdem noch mitlesen.
Die Zeit erlaubte mir die letzten Wochen nicht, diesen Blog so zu bewirtschaften, wie es der Leser verdient hätte.
Zu berichten gibt es drei Remisen gegen nominell schwächere Gegner, die aber trotzdem Mut machen, da ich gleich drei Mal den Kopf aus einer schon eng zugezogenen Schlinge zog. Nur für meine Mannschaft gibt es leider kaum noch Hoffnung. Hauptsächlich nährt sich diese daraus, dass evtl. nur eine Mannschaft aus unserer Liga absteigt.
Einmal habe ich jedoch einen Weg zu Vorteil (wenn auch eher kleiner bis hin zur Wertung unklar) ausgelassen.

Mein Gegner Randolf hatte gerade 28.Th4 gespielt. Ein Zug, mit dem ich jederzeit rechnen musste, ermöglicht er doch scheinbar den Zugriff auf h6. Beide lebten wir nur noch von wenig Zeit und der Aussicht auf 30 Sekunden Inkrement pro Zug. Hier machte ich einen typischen Fehler: Die ganze Zeit nach dem Pfad suchend, der nicht am Königsflügel die Partie verliert, sah ich hier eine scheinbar rettende Abwicklung:
28.-Te1+ 29.Kf2 T1e2+ 30.Kg3

So hatte sich Weiß das gedacht. Keine Schachs mehr und nach der Flucht der schwarzen Lady entscheidend auf h6 einsteigen. Besser war übrigens 29.-Da5.
30.-g5!
Auf diese Verteidigungsressource hatte ich mich verlassen, wohl wissend, dass das Turmendspiel zwar immer noch für Weiß günstig, aber eventuell haltbar sein sollte. Doch jetzt kam es zum Austausch von Komplimenten:
31.Tg4? Dh4+? 32.Txh4 gxf4+ und bald später remis. Für Dh4+ wurde ich nachher noch gelobt, dabei hätte ich hier einfach 31.-h6! spielen können, wonach Weiß ziemlich schlecht koordiniert ist. Doch weder mein Gegner noch ich hatten bemerkt, dass die Initiative des Weißen hier schon nicht mehr so stark war.
Wie gesagt, ein typischer psychologischer Fehler: nach langer Verteidigung greift man nach der Variante, die einem die Annäherung an das Remis verspricht. Dies verstellt einem oft die Sicht auf chancenreiche Fortsetzungen.
Gut lief dann noch das Osterschnellschachturnier mit 4,5 aus 5. Interessant dabei: 3 Siege durch Qualleneinsteller, während ich beim Remis selbst eine solche geben musste, um die Stellung zu halten.
Die Zeit erlaubte mir die letzten Wochen nicht, diesen Blog so zu bewirtschaften, wie es der Leser verdient hätte.
Zu berichten gibt es drei Remisen gegen nominell schwächere Gegner, die aber trotzdem Mut machen, da ich gleich drei Mal den Kopf aus einer schon eng zugezogenen Schlinge zog. Nur für meine Mannschaft gibt es leider kaum noch Hoffnung. Hauptsächlich nährt sich diese daraus, dass evtl. nur eine Mannschaft aus unserer Liga absteigt.
Einmal habe ich jedoch einen Weg zu Vorteil (wenn auch eher kleiner bis hin zur Wertung unklar) ausgelassen.
Mein Gegner Randolf hatte gerade 28.Th4 gespielt. Ein Zug, mit dem ich jederzeit rechnen musste, ermöglicht er doch scheinbar den Zugriff auf h6. Beide lebten wir nur noch von wenig Zeit und der Aussicht auf 30 Sekunden Inkrement pro Zug. Hier machte ich einen typischen Fehler: Die ganze Zeit nach dem Pfad suchend, der nicht am Königsflügel die Partie verliert, sah ich hier eine scheinbar rettende Abwicklung:
28.-Te1+ 29.Kf2 T1e2+ 30.Kg3
So hatte sich Weiß das gedacht. Keine Schachs mehr und nach der Flucht der schwarzen Lady entscheidend auf h6 einsteigen. Besser war übrigens 29.-Da5.
30.-g5!
Auf diese Verteidigungsressource hatte ich mich verlassen, wohl wissend, dass das Turmendspiel zwar immer noch für Weiß günstig, aber eventuell haltbar sein sollte. Doch jetzt kam es zum Austausch von Komplimenten:
31.Tg4? Dh4+? 32.Txh4 gxf4+ und bald später remis. Für Dh4+ wurde ich nachher noch gelobt, dabei hätte ich hier einfach 31.-h6! spielen können, wonach Weiß ziemlich schlecht koordiniert ist. Doch weder mein Gegner noch ich hatten bemerkt, dass die Initiative des Weißen hier schon nicht mehr so stark war.
Wie gesagt, ein typischer psychologischer Fehler: nach langer Verteidigung greift man nach der Variante, die einem die Annäherung an das Remis verspricht. Dies verstellt einem oft die Sicht auf chancenreiche Fortsetzungen.
Gut lief dann noch das Osterschnellschachturnier mit 4,5 aus 5. Interessant dabei: 3 Siege durch Qualleneinsteller, während ich beim Remis selbst eine solche geben musste, um die Stellung zu halten.
... link (4 Kommentare) ... comment
Freitag, 9. März 2012
Fortsetzung
losso, 00:04h
Nummer 2:
In der Mannschaft lief die Eröffnung hingegen erneut katastrofal: auf die Englische Eröffnung wählte ich die Englische Verteidigung und erreichte eine Stellung, die mir in etwa so gefiel wie das englische Wetter und die englische Küche. Mit Mühe landete ich mit Minusbauer und Zeitnot hier:

24.-g4!? Dieser Zug wird sich noch sehr günstig für mich erweisen. Weiß spielte in der Folge etwas planlos:
25.Td1 Sf6 26.Sxf6 Lxf6 27.Lb2 Lh4 28.Lc3
Spätestens dieser Zug mutet merkwürdig an. Warum sollte der Läufer hier besser stehen?

Ich habe schon etwas erreicht, werde jetzt aber etwas unvorsichtig:
28.-c5?! Ich wollte das weiße c5 für immer aus der Stellung nehmen und ging davon aus, dass 29.dxc5 Weiß nichts bringt. Aber der Zug ist voreilig.
29.dxc5 Mein Gegner sagte mir nach der Partie, dass er davon ausging, dass mein nächster Zug nicht ginge. Allerdings war 29.Tcd2 möglich, wonach 29.-Ta6 30.e4 nicht gut für Schwarz aussieht.
29.-bxc5 Legt b3 als Schwäche fest. 30.Tcd2 Ta6 Das hatte mein Gegner im 29. Zug übersehen. 31.g3? Das ist jetzt wirklich nicht gut. Der Bauer auf g4 legt jetzt die Schwächen auf f3 und h3 fest und der weiße Vorteil schmilzt dahin. 31.e4 war gut.
31.-Lf6 32.Lxf6+ Txf6 33.e4 So, jetzt ist der weiße Vorteil endgültig dahin, ich muss nur die richtige Abwicklung wählen.

33.-Tf3 34.Td3 Txd3
Normalerweise sind Doppelturmendspiele noch remisträchtiger als Turmendspiele, aber das hier ist eine Ausnahme: Weiß verbleibt mit einem passiven Turm, während der schwarze König unvertreibbar e5 besetzen kann.
35.Txd3 Kf6 36.h3 Ein letzter Trick. 36.-h5 Die Bastion auf g4 muss gehalten werden. 37.hxg4 hxg4 38.Kg2 Ke5 39.f3 gxf3+ 40.Kxf3 Ta8 und Remisschluss. Schwarz steht gut.

In der Mannschaft lief die Eröffnung hingegen erneut katastrofal: auf die Englische Eröffnung wählte ich die Englische Verteidigung und erreichte eine Stellung, die mir in etwa so gefiel wie das englische Wetter und die englische Küche. Mit Mühe landete ich mit Minusbauer und Zeitnot hier:
24.-g4!? Dieser Zug wird sich noch sehr günstig für mich erweisen. Weiß spielte in der Folge etwas planlos:
25.Td1 Sf6 26.Sxf6 Lxf6 27.Lb2 Lh4 28.Lc3
Spätestens dieser Zug mutet merkwürdig an. Warum sollte der Läufer hier besser stehen?
Ich habe schon etwas erreicht, werde jetzt aber etwas unvorsichtig:
28.-c5?! Ich wollte das weiße c5 für immer aus der Stellung nehmen und ging davon aus, dass 29.dxc5 Weiß nichts bringt. Aber der Zug ist voreilig.
29.dxc5 Mein Gegner sagte mir nach der Partie, dass er davon ausging, dass mein nächster Zug nicht ginge. Allerdings war 29.Tcd2 möglich, wonach 29.-Ta6 30.e4 nicht gut für Schwarz aussieht.
29.-bxc5 Legt b3 als Schwäche fest. 30.Tcd2 Ta6 Das hatte mein Gegner im 29. Zug übersehen. 31.g3? Das ist jetzt wirklich nicht gut. Der Bauer auf g4 legt jetzt die Schwächen auf f3 und h3 fest und der weiße Vorteil schmilzt dahin. 31.e4 war gut.
31.-Lf6 32.Lxf6+ Txf6 33.e4 So, jetzt ist der weiße Vorteil endgültig dahin, ich muss nur die richtige Abwicklung wählen.
33.-Tf3 34.Td3 Txd3
Normalerweise sind Doppelturmendspiele noch remisträchtiger als Turmendspiele, aber das hier ist eine Ausnahme: Weiß verbleibt mit einem passiven Turm, während der schwarze König unvertreibbar e5 besetzen kann.
35.Txd3 Kf6 36.h3 Ein letzter Trick. 36.-h5 Die Bastion auf g4 muss gehalten werden. 37.hxg4 hxg4 38.Kg2 Ke5 39.f3 gxf3+ 40.Kxf3 Ta8 und Remisschluss. Schwarz steht gut.
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 29. Februar 2012
Rückbesinnung auf alte Stärken
losso, 22:33h
In der letzten Woche habe ich mich auf meine Stärken rückbesonnen und im Endspiel eine Partie von remis auf Sieg gedreht, eine andere von Verlust auf remis.
Nummer 1:

Ich hatte einen Bauern gewonnen, aber das Endspiel war leider noch in der Remisbreite, als mein Gegner zum zweifelhaften 1.Tc8?! griff. 1.Tc2! ist ein sehr einfacher Weg zum Ausgleich. Interessant ist auch 1.Tb5!?, um den Abstand zum schwarzen König zu vergrößern. So kam dann das unangenehme 1.-Ta2+ und der offensichtliche Fehler 2.Kf1?, wonach 2.-gxh4 3.gxh4 Th2 einen zweiten Bauern und die Partie gewann. Allerdings ist auch 2.Kg1 nicht ganz ohne, nach 2.-gxh4 3.gxh4 Te2 muss Weiß sehr genau spielen, denn der Hebel f4 droht hier immer mal wieder mit Ungemach.
Nummer 2:
Nummer 1:
Ich hatte einen Bauern gewonnen, aber das Endspiel war leider noch in der Remisbreite, als mein Gegner zum zweifelhaften 1.Tc8?! griff. 1.Tc2! ist ein sehr einfacher Weg zum Ausgleich. Interessant ist auch 1.Tb5!?, um den Abstand zum schwarzen König zu vergrößern. So kam dann das unangenehme 1.-Ta2+ und der offensichtliche Fehler 2.Kf1?, wonach 2.-gxh4 3.gxh4 Th2 einen zweiten Bauern und die Partie gewann. Allerdings ist auch 2.Kg1 nicht ganz ohne, nach 2.-gxh4 3.gxh4 Te2 muss Weiß sehr genau spielen, denn der Hebel f4 droht hier immer mal wieder mit Ungemach.
Nummer 2:
... link (2 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 15. Februar 2012
Und dann war da noch...
losso, 20:35h
...die Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft. Ich war für meine Mannschaft an Brett 1 gemeldet und musste mich also gegen recht starke Gegner erweisen.
Zwei Jahre zuvor nahmen ca. 16 Mannschaften teil, letztes Jahr haben wir gefehlt und diesmal waren es in etwa 8. Problem: Die Mannschaften, die wir damals hinter uns lassen konnten, blieben diesmal fern. Bei zweirundigem Spiel ergaben sich 14 Partien, für die ersten beiden Bretter allerdings nur 13, da eine Mannschaft zu dritt antrat. Wir holten aus den 7 Kämpfen magere 3 Mannschaftspunkte, was wie durch ein Wunder für den sechsten Platz reichte. Mein Ergebnis war mit 5,5 aus 13 eigentlich passabel, aber die Verteilung war mal wieder mies. Im zweiten Mannschaftskampf, den wir eigentlich hätten für uns entscheiden müssen, steuerte ich zwei Niederlagen bei. Dafür gelang mir der Ehrentreffer gegen den späteren Sieger. Sogar 50% waren durchaus drin, da ich zwei Mal unglücklich den Punkt verpasste und nur ein Mal einen Punkt geschenkt bekam.
Der hübscheste Zug von mir war in der zweiten Runde der folgende (eigentlich eine Kleinigkeit, aber immer wieder nett...):

21.-Sf4! 22.gxf4? exf4 23.Dc1 Dxh4 -+
Zwei Jahre zuvor nahmen ca. 16 Mannschaften teil, letztes Jahr haben wir gefehlt und diesmal waren es in etwa 8. Problem: Die Mannschaften, die wir damals hinter uns lassen konnten, blieben diesmal fern. Bei zweirundigem Spiel ergaben sich 14 Partien, für die ersten beiden Bretter allerdings nur 13, da eine Mannschaft zu dritt antrat. Wir holten aus den 7 Kämpfen magere 3 Mannschaftspunkte, was wie durch ein Wunder für den sechsten Platz reichte. Mein Ergebnis war mit 5,5 aus 13 eigentlich passabel, aber die Verteilung war mal wieder mies. Im zweiten Mannschaftskampf, den wir eigentlich hätten für uns entscheiden müssen, steuerte ich zwei Niederlagen bei. Dafür gelang mir der Ehrentreffer gegen den späteren Sieger. Sogar 50% waren durchaus drin, da ich zwei Mal unglücklich den Punkt verpasste und nur ein Mal einen Punkt geschenkt bekam.
Der hübscheste Zug von mir war in der zweiten Runde der folgende (eigentlich eine Kleinigkeit, aber immer wieder nett...):
21.-Sf4! 22.gxf4? exf4 23.Dc1 Dxh4 -+
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 7. Februar 2012
Und wieder einen halben Punkt verschenkt
losso, 14:27h
Früh einen Bauern gewonnen und dann im Endspiel fehlgegriffen. Tja, am Ende wieder nur ein halber Punkt und damit an der Mannschaftsniederlage ordentlich beteiligt. Eine Saison zum Abhaken!
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 18. Januar 2012
Schatten und Licht
losso, 10:50h
Wieder einmal die falsche Reihenfolge gewählt:
In der Mannschaft hätte ich beim 3:5 gegen SF Hannover 2 am Sonntag nach dem achten Zug getrost aufgeben können, habe aber noch die 20 Züge voll gemacht.
Gestern Abend habe ich aber immerhin in der Vereinsmeisterschaft einen ordentlichen Sieg gelandet.
Wie man es von der Reihenfolge her besser macht, zeigte Christian: Er gewann in der Mannschaft und war gestern Abend mein Gegner...
In der Mannschaft hätte ich beim 3:5 gegen SF Hannover 2 am Sonntag nach dem achten Zug getrost aufgeben können, habe aber noch die 20 Züge voll gemacht.
Gestern Abend habe ich aber immerhin in der Vereinsmeisterschaft einen ordentlichen Sieg gelandet.
Wie man es von der Reihenfolge her besser macht, zeigte Christian: Er gewann in der Mannschaft und war gestern Abend mein Gegner...
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 12. Dezember 2011
Rabenschwarz...
losso, 10:45h
...war gestern der Tag für die Loßins.
Die Erklärung, warum Kati und ich am gleichen Tag jeweils durch einstellige Einzüger verlieren, ist in der Tat schwer zu finden. Ich frage mich ernsthaft, wann mir das letzte Mal so ein dicker Lapsus (Läufer auf gedecktes Feld ziehen) wiederfuhr.
Dass so etwas bei einem 2:6 nicht so gravierend ist, tröstet kaum. Ein Blackout im wahrsten Wortsinn: Als ich vom WC zurückkommend mich ans Brett setzte, wurde mir kurz schwarz vor Augen. Ich fühlte mich wie ein Marathonläufer, der seine Verpflegungsstation verpasst hatte. Daruafhin führte ich den fatalen Zug aus.
Lehre daraus: Über das Thema "Krafteinteilung und Energiezufuhr bei Schachpartien" muss ich mir wohl Gedanken machen.
Die Erklärung, warum Kati und ich am gleichen Tag jeweils durch einstellige Einzüger verlieren, ist in der Tat schwer zu finden. Ich frage mich ernsthaft, wann mir das letzte Mal so ein dicker Lapsus (Läufer auf gedecktes Feld ziehen) wiederfuhr.
Dass so etwas bei einem 2:6 nicht so gravierend ist, tröstet kaum. Ein Blackout im wahrsten Wortsinn: Als ich vom WC zurückkommend mich ans Brett setzte, wurde mir kurz schwarz vor Augen. Ich fühlte mich wie ein Marathonläufer, der seine Verpflegungsstation verpasst hatte. Daruafhin führte ich den fatalen Zug aus.
Lehre daraus: Über das Thema "Krafteinteilung und Energiezufuhr bei Schachpartien" muss ich mir wohl Gedanken machen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 21. November 2011
Knapp daneben...
losso, 23:47h
...ist auch vorbei.
Wir haben gegen die hoch favorisierten PSCler beste Chancen liegen lassen und daher 3,5:4,5 verloren. Ärgerlich. Auch meine Partie, denn ich lande in einem Endspiel, dass man ausprobieren muss, aber bei dem man sich ziemlich sicher sein kann, dass man es nicht gewinnt: Turmendspiel mit 3 vs. 2 Bauern an einem Flügel.
Ansonsten habe ich mich insbesondere in den ersten zwei Stunden richtig dreckig gefühlt, da eine Erkältung gerade meinen Körper bewohnt.

Hier hatte mein Gegner mir remis geboten. Doch angesichts des nicht berauschenden Mannschaftsstands habe ich abgelehnt, zumal ich merkte, dass die Pillen endlich wirkten. Betrüblich war lediglich meine Zeit, die nach 22 Zügen nur noch etwas mehr 20 Minuten anzeigte.
22.-Txd8 23.Ld2 Dd5 24. Lc3
So weit so gut, aber wie macht man als Schwarzer hier Fortschritte? Mein 23. Zug war schon ungenau, besser gleich den Läufer nach b6 aus der Schusslinie nehmen.
24.-e4 25.e3
Die schwarze Aktivität ist eher optisch. Viel mehr kann es Probleme mit dem Bauern auf c4 geben.
25.-h5 26.Tc1

Da haben wir es schon. Muss ich jetzt wirklich mit Lb6 nebst Tc8 kleine Brötchen backen? Das wollte ich nicht und entschied mich für die aktive Variante.
26.-Dd3 27.La5 Td5!
Diesen maskierten Angriff musste man natürlich sehen. Interessant ist jetzt 28.Kg2, aber mein Gegner wickelte ab.
28.Dxc4 Lxe3 29.Dxd3 exd3 30.fxe3 Txa5
Dadurch, dass ich ihn habe tauschen lassen, habe ich zumindest einen ganz kleinen Vorteil erlangen können. Aber noch 9 Züge bis zur Zeitkontrolle.

31.a3 Kf7 32.Kf2 Tf5+ 33.Kg2 Ke6 34.e4?!
Ungenau gespielt. Weiß sollte lieber erst 34.Td1 Td5 35.Kf3 Ke5 zwischenschalten. Dann führt 36.e4 zum Remisendspiel.
34.-Tb5 35.b4 a5!
Jetzt macht sich hingegen eine leichte schwarze Initiative bemerkbar.
36.Kf3 axb4 37.axb4 Txb4 38.Ke3 d2

Hier griff mein Gegner zum Turm, stoppte seine Hand aber kurz vorher, um dann doch nach
39.Kxd2 Txe4
in das in der Einleitung erwähnte Endspiel einzulenken. Zwar kommt zum Mehrbauern noch der geringfügig abgeschnittene weiße Monarch hinzu, aber auch das reicht nicht zum Gewinn. Weiß machte keinen entscheidenden Fehler und sicherte das Remis.
Wir haben gegen die hoch favorisierten PSCler beste Chancen liegen lassen und daher 3,5:4,5 verloren. Ärgerlich. Auch meine Partie, denn ich lande in einem Endspiel, dass man ausprobieren muss, aber bei dem man sich ziemlich sicher sein kann, dass man es nicht gewinnt: Turmendspiel mit 3 vs. 2 Bauern an einem Flügel.
Ansonsten habe ich mich insbesondere in den ersten zwei Stunden richtig dreckig gefühlt, da eine Erkältung gerade meinen Körper bewohnt.
Hier hatte mein Gegner mir remis geboten. Doch angesichts des nicht berauschenden Mannschaftsstands habe ich abgelehnt, zumal ich merkte, dass die Pillen endlich wirkten. Betrüblich war lediglich meine Zeit, die nach 22 Zügen nur noch etwas mehr 20 Minuten anzeigte.
22.-Txd8 23.Ld2 Dd5 24. Lc3
So weit so gut, aber wie macht man als Schwarzer hier Fortschritte? Mein 23. Zug war schon ungenau, besser gleich den Läufer nach b6 aus der Schusslinie nehmen.
24.-e4 25.e3
Die schwarze Aktivität ist eher optisch. Viel mehr kann es Probleme mit dem Bauern auf c4 geben.
25.-h5 26.Tc1
Da haben wir es schon. Muss ich jetzt wirklich mit Lb6 nebst Tc8 kleine Brötchen backen? Das wollte ich nicht und entschied mich für die aktive Variante.
26.-Dd3 27.La5 Td5!
Diesen maskierten Angriff musste man natürlich sehen. Interessant ist jetzt 28.Kg2, aber mein Gegner wickelte ab.
28.Dxc4 Lxe3 29.Dxd3 exd3 30.fxe3 Txa5
Dadurch, dass ich ihn habe tauschen lassen, habe ich zumindest einen ganz kleinen Vorteil erlangen können. Aber noch 9 Züge bis zur Zeitkontrolle.
31.a3 Kf7 32.Kf2 Tf5+ 33.Kg2 Ke6 34.e4?!
Ungenau gespielt. Weiß sollte lieber erst 34.Td1 Td5 35.Kf3 Ke5 zwischenschalten. Dann führt 36.e4 zum Remisendspiel.
34.-Tb5 35.b4 a5!
Jetzt macht sich hingegen eine leichte schwarze Initiative bemerkbar.
36.Kf3 axb4 37.axb4 Txb4 38.Ke3 d2
Hier griff mein Gegner zum Turm, stoppte seine Hand aber kurz vorher, um dann doch nach
39.Kxd2 Txe4
in das in der Einleitung erwähnte Endspiel einzulenken. Zwar kommt zum Mehrbauern noch der geringfügig abgeschnittene weiße Monarch hinzu, aber auch das reicht nicht zum Gewinn. Weiß machte keinen entscheidenden Fehler und sicherte das Remis.
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 11. November 2011
Deutschland ist Europameister
losso, 17:34h
Völlig überraschend ist Deutschland heute Mannschaftseuropameister geworden. Das Team Najditsch, Meier, Fridman, Gustafsson und Buhmann holte als an 10 gesetztes Team die europäische Schachkrone.
Bei einer Bilanz von +7=1-1 gaben am Ende Siege gegen die Schachnationen Ukraine, Olympiasieger Aserbaidschan und Letztrundengegner Armenien den Ausschlag für die Deutschen.
Nach meinem Wissen der erste (und einzige) große Erfolg seit dem olympischen Erfolg 1939.
Sensationell!
Bei einer Bilanz von +7=1-1 gaben am Ende Siege gegen die Schachnationen Ukraine, Olympiasieger Aserbaidschan und Letztrundengegner Armenien den Ausschlag für die Deutschen.
Nach meinem Wissen der erste (und einzige) große Erfolg seit dem olympischen Erfolg 1939.
Sensationell!
... link (0 Kommentare) ... comment
... nächste Seite