Mittwoch, 8. Juni 2011
Ein Beispiel aus der Praxis - Läuferendspiele und -studien Teil 4
Die folgende Stellung habe ich in einem Endspielbuch von Awerbach gefunden mit Schwarz am Zug. Ich meine, es war Lissizyn - Löwenfisch. Nach dem Studium von Awerbachs Analyse fand ich sie durchaus illustrativ. Das sehe ich inzwischen etwas anders und kann immer noch keine hundertprozentige Beurteilung abgeben.



Der folgende schwarze Zug ist instruktiv. Danach hat Weiß im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die eine spielte Weiß und verlor bald, aber bei der anderen bin ich noch nicht ganz sicher, ob die weißen Verteidigungsressourcen nicht doch gerade noch so ausreichen.
Wer hat Lust mal hineinzuschauen?

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Sonntag, 3. April 2011
Keine Studie...
... ist folgendes Fundstück aus einer Partie Rossetto-Pilnik.

Hätte man kaum besser komponieren können:
Rossetto-Pilnik

Wie rettet hier Weiß am Zug einen halben Punkt?

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Dienstag, 8. März 2011
Nur wenige Steine - Läuferendspiele und -studien Teil 3
Wann spricht man eigentlich von Technik und wann von studienhaften Wendungen? Ist da der Übergang fließend? Während Teil 2 - zwar auch eine Studie - eher technisch wirkt, ist man bei der folgenden Studie viel eher geneigt, von einer studienhaften Wendung zu sprechen. Aber eine Definition gelingt mir leider nicht.

Vielleicht können wir die Definitionsarbeit nachholen, zuvor aber diese Studie von Werner Issler, 1970, lösen.

Issler 1970

Hier zeigt sich, dass schon mit wenigen Steinen studienhafte Wendungen möglich sind. In der praktischen Partie ist es unheimlich schwer zu verstehen, wann eine solche notwendig ist und wann man mit technischen Mitteln (immer noch ohne Definition) zum Ziel kommt.

Weiß am Zug gewinnt!

Kleine Zusatzaufgabe: Wo müsste der weißfeldrige Läufer von Schwarz stehen, um das Remis zu gewährleisten?

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Dienstag, 22. Februar 2011
Kleines Fundstück aus dem Netz
Eine hübsche Studie von Arpad Rusz.
Gar nicht so unheimlich schwer, aber sehr hübsch.

Rusz

Weiß am Zug gewinnt.

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Donnerstag, 17. Februar 2011
Kompensation - Neudeutsch Teil 10
Nachdem das letzte Stück hier doch wenig Niveau hatte, wollte ich mal als niveaumäßige Kompensation ein Fundstück aus dem Studienbereich bringen:
Eine neudeutsch-logische Endspielstudie mit nur 8 Steinen!

Wotawa 1954

Der Hauptplan ist hier gar nicht so leicht zu erkennen und damit auch nicht, welcher Vorplan benötigt wird. Sogar Rybka 3 kapiert erst nach 50 Sekunden, was los ist.

Weiß am Zug gewinnt, Wotawa 1954.

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Sonntag, 13. Februar 2011
Grundlagen - Läuferendspiele und -studien Teil 2
Im 19. Jahrhundert wurden die Grundlagen des Läuferendspiels von Centurini bereits recht gut dokumentiert. Also versuchen wir uns an der Technik:
Centurini1847

Diese partienahe Stellung behandelte Centurini bereits 1847. Weiß am Zug gewinnt! Und wie immer die wichtige Frage: Was passiert eine Linie weiter links?

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Samstag, 29. Januar 2011
Läuferendspiele und Läuferendspielstudie Teil 1
Um mal ein neues Thema zu bringen, sind jetzt die Läuferendspiele dran, behandelt zu werden.

Das erste Beispiel soll zeigen, wie eine kleine Änderung große Auswirkung haben kann. Dafür nehmen wir diesen Fünfsteiner, der ursprünglich von Centurini 1847 ist, dessen Version aber leider kaputt war.
Die Verbesserung erfolgte schon 1921 von Otto Dehler, allerdings in Unkenntnis von Centurinis Studie.

Dehler 1921

Es heißt gleich drei Mal: Weiß am Zug gewinnt.
a) Stellung
b) alle Steine eine Linie nach rechts
c) alle Steine zwei Linien nach rechts

Ich bin gespannt, ob ihr diese Stellung entschlüsseln könnt. b) und c) habe ich hinzugefügt, auch wenn es hier eventuell Vorgänger geben mag. Also keine Scheu, probiert euch dran und kommentiert - davon lebt dieses Blog schließlich.

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Donnerstag, 13. Januar 2011
Ganz genau...
...muss man die folgende Stellung spielen:

Ende einer Studie von Kok 1935

Die Stellung entstammt einer leider kaputten Studie von Kok aus dem Jahre 1935. In der Studie hat Schwarz hier gerade 2....Kg5-h4? gespielt, obwohl 2....Kg5-f6 das Remis gerade so eben halten würde.
Ist hier schnell klar, worum es geht?
Ich glaube, dass man das auch mit unter 2000 DWZ lösen kann, sofern man sich nicht der Illusion hingibt, dass Stellungen mit so wenig Figuren einfach sind.

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Samstag, 6. November 2010
Und noch einmal...
...Schwarz am Zug hält remis.

Wöhler-Loßin

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Donnerstag, 4. November 2010
Ein Motiv, das es sich lohnt zu merken
Die Analyse meiner Partie vom Wochenende war recht schmerzhaft. Insgesamt werde ich drei Stellungen vorführen, bei denen es heißt: Schwarz am Zug hält remis.

In diesem Beitrag werden gleich zwei vorgestellt, die thematisch verwandt sind.

Wöhler-Loßin

und

Wöhler-Loßin

Ich verstand gleich zwei Mal nicht, wie es funktioniert, wie sieht es bei euch aus?

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