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Mittwoch, 14. März 2012
Turm günstig abzugeben
losso, 17:22h
Das folgende Stück erschien in der Novemberausgabe der Schach.
Es handelt sich um ein Selbstmatt in sieben von mir mit einer nach meinem Empfinden eigentlich recht einfach zu durchschauenden, aber eleganten Mechanismus.
Wem es dann noch schwer fällt, der schaue doch mal kurz auf die Überschrift...

Ich hoffe, ihr habt Spaß an diesem Stück: Weiß zieht an und erzwingt das eigene Matt im siebten Zug. Lösungen und Ideen als Kommentar.
Es handelt sich um ein Selbstmatt in sieben von mir mit einer nach meinem Empfinden eigentlich recht einfach zu durchschauenden, aber eleganten Mechanismus.
Wem es dann noch schwer fällt, der schaue doch mal kurz auf die Überschrift...
Ich hoffe, ihr habt Spaß an diesem Stück: Weiß zieht an und erzwingt das eigene Matt im siebten Zug. Lösungen und Ideen als Kommentar.
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Freitag, 9. März 2012
Fortsetzung
losso, 01:04h
Nummer 2:
In der Mannschaft lief die Eröffnung hingegen erneut katastrofal: auf die Englische Eröffnung wählte ich die Englische Verteidigung und erreichte eine Stellung, die mir in etwa so gefiel wie das englische Wetter und die englische Küche. Mit Mühe landete ich mit Minusbauer und Zeitnot hier:

24.-g4!? Dieser Zug wird sich noch sehr günstig für mich erweisen. Weiß spielte in der Folge etwas planlos:
25.Td1 Sf6 26.Sxf6 Lxf6 27.Lb2 Lh4 28.Lc3
Spätestens dieser Zug mutet merkwürdig an. Warum sollte der Läufer hier besser stehen?

Ich habe schon etwas erreicht, werde jetzt aber etwas unvorsichtig:
28.-c5?! Ich wollte das weiße c5 für immer aus der Stellung nehmen und ging davon aus, dass 29.dxc5 Weiß nichts bringt. Aber der Zug ist voreilig.
29.dxc5 Mein Gegner sagte mir nach der Partie, dass er davon ausging, dass mein nächster Zug nicht ginge. Allerdings war 29.Tcd2 möglich, wonach 29.-Ta6 30.e4 nicht gut für Schwarz aussieht.
29.-bxc5 Legt b3 als Schwäche fest. 30.Tcd2 Ta6 Das hatte mein Gegner im 29. Zug übersehen. 31.g3? Das ist jetzt wirklich nicht gut. Der Bauer auf g4 legt jetzt die Schwächen auf f3 und h3 fest und der weiße Vorteil schmilzt dahin. 31.e4 war gut.
31.-Lf6 32.Lxf6+ Txf6 33.e4 So, jetzt ist der weiße Vorteil endgültig dahin, ich muss nur die richtige Abwicklung wählen.

33.-Tf3 34.Td3 Txd3
Normalerweise sind Doppelturmendspiele noch remisträchtiger als Turmendspiele, aber das hier ist eine Ausnahme: Weiß verbleibt mit einem passiven Turm, während der schwarze König unvertreibbar e5 besetzen kann.
35.Txd3 Kf6 36.h3 Ein letzter Trick. 36.-h5 Die Bastion auf g4 muss gehalten werden. 37.hxg4 hxg4 38.Kg2 Ke5 39.f3 gxf3+ 40.Kxf3 Ta8 und Remisschluss. Schwarz steht gut.

In der Mannschaft lief die Eröffnung hingegen erneut katastrofal: auf die Englische Eröffnung wählte ich die Englische Verteidigung und erreichte eine Stellung, die mir in etwa so gefiel wie das englische Wetter und die englische Küche. Mit Mühe landete ich mit Minusbauer und Zeitnot hier:
24.-g4!? Dieser Zug wird sich noch sehr günstig für mich erweisen. Weiß spielte in der Folge etwas planlos:
25.Td1 Sf6 26.Sxf6 Lxf6 27.Lb2 Lh4 28.Lc3
Spätestens dieser Zug mutet merkwürdig an. Warum sollte der Läufer hier besser stehen?
Ich habe schon etwas erreicht, werde jetzt aber etwas unvorsichtig:
28.-c5?! Ich wollte das weiße c5 für immer aus der Stellung nehmen und ging davon aus, dass 29.dxc5 Weiß nichts bringt. Aber der Zug ist voreilig.
29.dxc5 Mein Gegner sagte mir nach der Partie, dass er davon ausging, dass mein nächster Zug nicht ginge. Allerdings war 29.Tcd2 möglich, wonach 29.-Ta6 30.e4 nicht gut für Schwarz aussieht.
29.-bxc5 Legt b3 als Schwäche fest. 30.Tcd2 Ta6 Das hatte mein Gegner im 29. Zug übersehen. 31.g3? Das ist jetzt wirklich nicht gut. Der Bauer auf g4 legt jetzt die Schwächen auf f3 und h3 fest und der weiße Vorteil schmilzt dahin. 31.e4 war gut.
31.-Lf6 32.Lxf6+ Txf6 33.e4 So, jetzt ist der weiße Vorteil endgültig dahin, ich muss nur die richtige Abwicklung wählen.
33.-Tf3 34.Td3 Txd3
Normalerweise sind Doppelturmendspiele noch remisträchtiger als Turmendspiele, aber das hier ist eine Ausnahme: Weiß verbleibt mit einem passiven Turm, während der schwarze König unvertreibbar e5 besetzen kann.
35.Txd3 Kf6 36.h3 Ein letzter Trick. 36.-h5 Die Bastion auf g4 muss gehalten werden. 37.hxg4 hxg4 38.Kg2 Ke5 39.f3 gxf3+ 40.Kxf3 Ta8 und Remisschluss. Schwarz steht gut.
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Mittwoch, 29. Februar 2012
Rückbesinnung auf alte Stärken
losso, 23:33h
In der letzten Woche habe ich mich auf meine Stärken rückbesonnen und im Endspiel eine Partie von remis auf Sieg gedreht, eine andere von Verlust auf remis.
Nummer 1:

Ich hatte einen Bauern gewonnen, aber das Endspiel war leider noch in der Remisbreite, als mein Gegner zum zweifelhaften 1.Tc8?! griff. 1.Tc2! ist ein sehr einfacher Weg zum Ausgleich. Interessant ist auch 1.Tb5!?, um den Abstand zum schwarzen König zu vergrößern. So kam dann das unangenehme 1.-Ta2+ und der offensichtliche Fehler 2.Kf1?, wonach 2.-gxh4 3.gxh4 Th2 einen zweiten Bauern und die Partie gewann. Allerdings ist auch 2.Kg1 nicht ganz ohne, nach 2.-gxh4 3.gxh4 Te2 muss Weiß sehr genau spielen, denn der Hebel f4 droht hier immer mal wieder mit Ungemach.
Nummer 2:
Nummer 1:
Ich hatte einen Bauern gewonnen, aber das Endspiel war leider noch in der Remisbreite, als mein Gegner zum zweifelhaften 1.Tc8?! griff. 1.Tc2! ist ein sehr einfacher Weg zum Ausgleich. Interessant ist auch 1.Tb5!?, um den Abstand zum schwarzen König zu vergrößern. So kam dann das unangenehme 1.-Ta2+ und der offensichtliche Fehler 2.Kf1?, wonach 2.-gxh4 3.gxh4 Th2 einen zweiten Bauern und die Partie gewann. Allerdings ist auch 2.Kg1 nicht ganz ohne, nach 2.-gxh4 3.gxh4 Te2 muss Weiß sehr genau spielen, denn der Hebel f4 droht hier immer mal wieder mit Ungemach.
Nummer 2:
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Mittwoch, 15. Februar 2012
Und dann war da noch...
losso, 21:35h
...die Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft. Ich war für meine Mannschaft an Brett 1 gemeldet und musste mich also gegen recht starke Gegner erweisen.
Zwei Jahre zuvor nahmen ca. 16 Mannschaften teil, letztes Jahr haben wir gefehlt und diesmal waren es in etwa 8. Problem: Die Mannschaften, die wir damals hinter uns lassen konnten, blieben diesmal fern. Bei zweirundigem Spiel ergaben sich 14 Partien, für die ersten beiden Bretter allerdings nur 13, da eine Mannschaft zu dritt antrat. Wir holten aus den 7 Kämpfen magere 3 Mannschaftspunkte, was wie durch ein Wunder für den sechsten Platz reichte. Mein Ergebnis war mit 5,5 aus 13 eigentlich passabel, aber die Verteilung war mal wieder mies. Im zweiten Mannschaftskampf, den wir eigentlich hätten für uns entscheiden müssen, steuerte ich zwei Niederlagen bei. Dafür gelang mir der Ehrentreffer gegen den späteren Sieger. Sogar 50% waren durchaus drin, da ich zwei Mal unglücklich den Punkt verpasste und nur ein Mal einen Punkt geschenkt bekam.
Der hübscheste Zug von mir war in der zweiten Runde der folgende (eigentlich eine Kleinigkeit, aber immer wieder nett...):

21.-Sf4! 22.gxf4? exf4 23.Dc1 Dxh4 -+
Zwei Jahre zuvor nahmen ca. 16 Mannschaften teil, letztes Jahr haben wir gefehlt und diesmal waren es in etwa 8. Problem: Die Mannschaften, die wir damals hinter uns lassen konnten, blieben diesmal fern. Bei zweirundigem Spiel ergaben sich 14 Partien, für die ersten beiden Bretter allerdings nur 13, da eine Mannschaft zu dritt antrat. Wir holten aus den 7 Kämpfen magere 3 Mannschaftspunkte, was wie durch ein Wunder für den sechsten Platz reichte. Mein Ergebnis war mit 5,5 aus 13 eigentlich passabel, aber die Verteilung war mal wieder mies. Im zweiten Mannschaftskampf, den wir eigentlich hätten für uns entscheiden müssen, steuerte ich zwei Niederlagen bei. Dafür gelang mir der Ehrentreffer gegen den späteren Sieger. Sogar 50% waren durchaus drin, da ich zwei Mal unglücklich den Punkt verpasste und nur ein Mal einen Punkt geschenkt bekam.
Der hübscheste Zug von mir war in der zweiten Runde der folgende (eigentlich eine Kleinigkeit, aber immer wieder nett...):
21.-Sf4! 22.gxf4? exf4 23.Dc1 Dxh4 -+
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Samstag, 11. Februar 2012
Hin und her
losso, 12:07h
Zum geflissentlichen Amusement derjenigen, die diesem Blog noch immer die Treue halten ein Elfzüger der Marke hübsch und harmlos (wahrscheinlich sogar vom Blatt lösbar).

Weiß am Zug, matt in 11.
Lösungsvorschläge und Kommentare als Kommentar.
Weiß am Zug, matt in 11.
Lösungsvorschläge und Kommentare als Kommentar.
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Dienstag, 7. Februar 2012
Und wieder einen halben Punkt verschenkt
losso, 15:27h
Früh einen Bauern gewonnen und dann im Endspiel fehlgegriffen. Tja, am Ende wieder nur ein halber Punkt und damit an der Mannschaftsniederlage ordentlich beteiligt. Eine Saison zum Abhaken!
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Montag, 30. Januar 2012
ISC 2012 - außer Spesen... ach, nicht mal die gab es
losso, 10:58h
Am Sonntag fand eine der größten Problemlöseveranstaltungen statt: International Solving Contest, kurz ISC.
Die Idee ist clever: Problemisten treffen sich nahezu zeitgleich an verschiedenen Stellen der Erde und lösen mit dem gleichen Zeitlimit die gleichen Aufgaben.
Ich machte mich also auf den Weg nach Münster, dem deutschen Austragungsort. Im Wesentlichen war es eine Lehrstunde für mich, denn in der ersten Runde kam ich mit dem Format gar nicht klar: Es galt in zwei Sitzungen, je einen 2-, 3-, n-Züger, eine Studie, ein Hilfs- und ein Selbstmatt zu lösen. In der ersten Runde habe ich viel zu viel Zeit in das Selbstmatt gesteckt, fand aber den Schlüsselzug einfach nicht. Die restliche Zeit reichte gerade noch, um den Zweizüger und eine Variante des Mehrzügers zu lösen. 7,5 Punkte - ein desaströses Ergebnis. Die Rückrunde lief dann etwas besser, 12 Punkte waren angesichts der ungeeigneten Studie, die kein einziger Löser geknackt hat, in Ordnung. Am Ende sind 19,5 Punkte viel zu wenig, mein Ziel war 50%, das wären, wenn man eben genannte Studie rausrechnet, 28 Punkte gewesen und war auch im Bereich des Machbaren.
Am Ende hatte es Piotr Murdzia mal wieder geschafft, bester Deutscher war mal wieder Boris Tummes auf Platz 5.
Einzelheiten gibt es hier.
Nachtrag: Es wurden noch einige Ergebnisse nachgeliefert, so dass sich gar in der Spitze noch etwas geändert hat. Ganz vorne steht nun der Belgier Eddy van Beers vor Vladimir Pogorelov und dann erst Piotr Murdzia. Boris Tummes wird auf dem achten Platz gelistet.
Die Idee ist clever: Problemisten treffen sich nahezu zeitgleich an verschiedenen Stellen der Erde und lösen mit dem gleichen Zeitlimit die gleichen Aufgaben.
Ich machte mich also auf den Weg nach Münster, dem deutschen Austragungsort. Im Wesentlichen war es eine Lehrstunde für mich, denn in der ersten Runde kam ich mit dem Format gar nicht klar: Es galt in zwei Sitzungen, je einen 2-, 3-, n-Züger, eine Studie, ein Hilfs- und ein Selbstmatt zu lösen. In der ersten Runde habe ich viel zu viel Zeit in das Selbstmatt gesteckt, fand aber den Schlüsselzug einfach nicht. Die restliche Zeit reichte gerade noch, um den Zweizüger und eine Variante des Mehrzügers zu lösen. 7,5 Punkte - ein desaströses Ergebnis. Die Rückrunde lief dann etwas besser, 12 Punkte waren angesichts der ungeeigneten Studie, die kein einziger Löser geknackt hat, in Ordnung. Am Ende sind 19,5 Punkte viel zu wenig, mein Ziel war 50%, das wären, wenn man eben genannte Studie rausrechnet, 28 Punkte gewesen und war auch im Bereich des Machbaren.
Am Ende hatte es Piotr Murdzia mal wieder geschafft, bester Deutscher war mal wieder Boris Tummes auf Platz 5.
Einzelheiten gibt es hier.
Nachtrag: Es wurden noch einige Ergebnisse nachgeliefert, so dass sich gar in der Spitze noch etwas geändert hat. Ganz vorne steht nun der Belgier Eddy van Beers vor Vladimir Pogorelov und dann erst Piotr Murdzia. Boris Tummes wird auf dem achten Platz gelistet.
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Montag, 23. Januar 2012
Losso jetzt auch bei Schach-Welt
losso, 13:41h
Um mein problemschachliches Sendungsbewusstsein ein wenig zu befriedigen, habe ich beschlossen, Problemschachthemen einem breiteren Publikum zu präsentieren.
Daher arbeite ich nun auch mit Jörg Hickl zusammen für sein Schach-Blog schach-welt.de. Dort übernehme ich die Rubriken Studie des Monats und Problem des Monats.
Schaut doch mal vorbei, vielleicht könnt ihr euch ja auch an der Lektüre dort erfreuen.
Daher arbeite ich nun auch mit Jörg Hickl zusammen für sein Schach-Blog schach-welt.de. Dort übernehme ich die Rubriken Studie des Monats und Problem des Monats.
Schaut doch mal vorbei, vielleicht könnt ihr euch ja auch an der Lektüre dort erfreuen.
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Mittwoch, 18. Januar 2012
Schatten und Licht
losso, 11:50h
Wieder einmal die falsche Reihenfolge gewählt:
In der Mannschaft hätte ich beim 3:5 gegen SF Hannover 2 am Sonntag nach dem achten Zug getrost aufgeben können, habe aber noch die 20 Züge voll gemacht.
Gestern Abend habe ich aber immerhin in der Vereinsmeisterschaft einen ordentlichen Sieg gelandet.
Wie man es von der Reihenfolge her besser macht, zeigte Christian: Er gewann in der Mannschaft und war gestern Abend mein Gegner...
In der Mannschaft hätte ich beim 3:5 gegen SF Hannover 2 am Sonntag nach dem achten Zug getrost aufgeben können, habe aber noch die 20 Züge voll gemacht.
Gestern Abend habe ich aber immerhin in der Vereinsmeisterschaft einen ordentlichen Sieg gelandet.
Wie man es von der Reihenfolge her besser macht, zeigte Christian: Er gewann in der Mannschaft und war gestern Abend mein Gegner...
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Samstag, 14. Januar 2012
Und dann war da noch...
losso, 01:04h
...die Niedersächsische Problemlösemeisterschaft, die am 02.01. im Rahmen der Niedersachsenmeisterschaft in Verden statt fand.
Ich wollte gerne teilnehmen und machte mich daher auf den durchaus langen Weg. Es kam, wie es kommen musste:
Die Stücke waren durchweg orthodox (ein Zweizüger, ein Dreizüger, ein Vierzüger und eine Studie) und vor allem sehr steinarm. Erschwerrend kam noch hinzu, dass der Zwei- und der Dreizüger so gewählt waren, dass auch die schwächeren Teilnehmer Punkte bekommen würden. All dies lässt den Vorteil, den man als im Problemschach beschlagener hat, auf ein Minimum gegenüber den Normalschachteilnehmern schmilzen. Ich kann den Turnierleiter durchaus verstehen, dass er meint, mit solchen Formaten das Normalschachpublikum am ehesten zu erreichen. Aber nach meinem Wissen gab es in den vergangenen Jahren kein einziges Stück modernen Inhalts, was ich tendenziell dem offiziellen Status des Turniers unangemessen finde. Na ja.
Und so kam es, wie es kommen musste: Der Zweizüger, der Dreizüger und die Studie standen nach 15 Minuten auf dem Blatt, nur beim Vierzüger war ich komplett blockiert. Ihr könnt euch gerne daran probieren und euch über meine Unfähigkeit lustig machen...
Ärgerlich jedenfalls - eigentlich hätte ich das packen müssen, zumal ich eigentlich fast alle wichtigen Erkenntnisse beisammen hatte.

Weiß am Zug, Matt in 4. Speckmann, 1950
Am Ende wurde es der 4. Platz und ich konnte mich über einen von Problemschachlegende Godehard Murkisch gestifteten Buchpreis freuen, in dem ich gern schmökere. Murkisch, der jüngst zum Ehrenmitglied der Schwalbe gekürt wurde, landete direkt hinter mir auf dem fünften. Es grenzt an ein Wunder, dass er die Studie weder kannte noch lösen konnte:

Weiß am Zug gewinnt.
Quelle habe ich leider vergessen.
Ich wollte gerne teilnehmen und machte mich daher auf den durchaus langen Weg. Es kam, wie es kommen musste:
Die Stücke waren durchweg orthodox (ein Zweizüger, ein Dreizüger, ein Vierzüger und eine Studie) und vor allem sehr steinarm. Erschwerrend kam noch hinzu, dass der Zwei- und der Dreizüger so gewählt waren, dass auch die schwächeren Teilnehmer Punkte bekommen würden. All dies lässt den Vorteil, den man als im Problemschach beschlagener hat, auf ein Minimum gegenüber den Normalschachteilnehmern schmilzen. Ich kann den Turnierleiter durchaus verstehen, dass er meint, mit solchen Formaten das Normalschachpublikum am ehesten zu erreichen. Aber nach meinem Wissen gab es in den vergangenen Jahren kein einziges Stück modernen Inhalts, was ich tendenziell dem offiziellen Status des Turniers unangemessen finde. Na ja.
Und so kam es, wie es kommen musste: Der Zweizüger, der Dreizüger und die Studie standen nach 15 Minuten auf dem Blatt, nur beim Vierzüger war ich komplett blockiert. Ihr könnt euch gerne daran probieren und euch über meine Unfähigkeit lustig machen...
Ärgerlich jedenfalls - eigentlich hätte ich das packen müssen, zumal ich eigentlich fast alle wichtigen Erkenntnisse beisammen hatte.
Weiß am Zug, Matt in 4. Speckmann, 1950
Am Ende wurde es der 4. Platz und ich konnte mich über einen von Problemschachlegende Godehard Murkisch gestifteten Buchpreis freuen, in dem ich gern schmökere. Murkisch, der jüngst zum Ehrenmitglied der Schwalbe gekürt wurde, landete direkt hinter mir auf dem fünften. Es grenzt an ein Wunder, dass er die Studie weder kannte noch lösen konnte:
Weiß am Zug gewinnt.
Quelle habe ich leider vergessen.
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