Montag, 13. Oktober 2014
Umwidmung des Blogs
Liebe Leser,
ich werde das Blog ein wenig umwidmen und hier zu Trainingszwecken wieder halbwegs regelmäßig Aufgaben posten, diese aber nicht sofort zur Kommentierung freigeben.
Ich hoffe, ihr habt an diesen Aufgaben ein wenig Spaß.
Beste Grüße, Losso

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Samstag, 5. April 2014
Wenn Geld auf Turbo-Kapitalismus trifft...
...kommt dabei so etwas raus wie die Werbe-Kampagne des insm.
Ich möchte gar nicht sagen, dass die überall nur Unrecht haben (z.B. bin ich auch kein Freund der Vermögensteuer), aber insgesamt ist das zu undifferenziert und beantwortet nicht die Frage, in was für einer Gesellschaft wir leben möchten.
Um Solidarität geht es denen jedenfalls nicht.

Aber Solidarität hat auch keine finanzstarke Meinungslobby.

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Freitag, 21. Februar 2014
Begegnungen
Neulich in der Kantine.
Ich: "Kann es sein, das die Schinken-Käse- und die Mandelcroissants vertauscht sind?"
Bedienstete:"Ja, die Mädels, die hier morgens arbeiten sind meistens nicht so bei der Sache."
Typisch menschliches Verhalten: Verteidigungshaltung annehmen und Schuldzuweisung aussprechen.

Neulich in der Umkleide vom Sport.
Muskelmann zu mir:"Hattest Du Latein in der Schule?"
Ich:"Ja."
Er:"Was ist der Plural von Nemesis?"
Ohne Worte.

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Freitag, 7. Februar 2014
Über den American Dream...
...schreibt der Börsianer Stefan Riße in seinem Blog. Beachtliche Worte für jemanden, der mit der FDP sympathisiert.

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Montag, 18. November 2013
Nochmal "Politik"
Eigentlich geht es hier um den gesunden Menschenverstand. Die Sommerzeit verschafft mir zwei Mal im Jahr einen Mini-Jetlag, der mir allerdings mehr zu schaffen macht als eine Reise in die Staaten. Sie gehört endlich auf den Müllhaufen der Geschichte.

Es gibt immense volkswirtschaftliche Kosten durch diese komplett sinnlose Regelung. Ich erinnere mich noch, wie ich in einem Projekt etwas programmiert habe, das bei jeder Datenbankabfrage in einer Tabelle nachschaut, ob an den abgefragten Tagen Sommer- oder Winterzeit war. Alleine die Kosten für uns als Berater sind ja schon hoch, aber der Kunde muss seine Server mit so einem Unfug beschäftigen und im Ergebnis wartet jetzt jeden Tag am Rechner irgendein Mitarbeiter ein bisschen länger als nötig, weil der Computer immer wieder diese Tabelle aufrufen muss. Ich hoffe, dass die Politik endlich ein Einsehen hat und diesem unergonomischen und teuren Treiben endlich ein Ende setzt.
Aktuell gibt es mal wieder eine Petition zu dem Thema. Hilft das was? Vielleicht nicht, aber ich will wenigstens nichts unversucht lassen.
Hier klicken zur Petition.

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Dienstag, 22. Oktober 2013
Neuwahlen anyone?
Die Maske ist gefallen. Steuererhöhungen sind seitens der CDU/CSU denkbar, das wäre ein gebrochenes Wahlversprechen. Aber das wäre ja nur eine Kleinigkeit verglichen mit der erkauften Politik, die wir derzeit erleben müssen. Siehe auch Spiegelkolumne und dort ist die Spende der bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Höhe von 565 TEUR an die CSU noch gar nicht berücksichtigt.

Man kann nur hoffen, dass die Koalitionsverhandlungen scheitern und genügend Dreck hängen bleibt... Aber leider hat die SPD kein strategisches Gespür - genauso wie ich am Sonntag in meiner Partie zum Saisonauftakt (Pokalspiel), die ziemlich verunglückte und gerade als ich anfing, schlechter zu stehen durch ein Remisgebot meines Gegenübers ein glückliches Ende fand. Auf ein solches können die Sozis nicht hoffen.

Ich habe mich nach der Wahl noch mit einer Meinung hier zurückgehalten. Aber ich bin es leid. Die Hoffnung auf Ehrlichkeit bei der Energiewende, faire Verteilung der Steuerlast und des Wohlstands, ein Ende von Waffenlieferungen an nicht befreundete Staaten, ein Ende der Lobbypolitik für diejenigen, die schon alle Macht in diesem Land haben, all das ist in weite Ferne gerückt. Liste beliebig fortsetzbar.

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Sonntag, 28. Juli 2013
Unwetter
Glück im Unglück hatte meine kleine Familie am Samstag. Zum Zeitpunkt des wohl heftigsten Hagelschauers, den unser Dorf je erlebt hat, waren wir im benachbarten Lehrte unterwegs. Auch dort war es schlimm, aber das Ausmaß der Zerstörung bei uns in Arpke ist absolut schockierend.

In Lehrte hat die Windschutzscheibe unseres Autos überlebt. Hier in Arpke müssen 80% der Autos neue Windschutz- oder Heckscheiben erhalten.
Hier waren heute Fernsehteams im Dorf und so wundert es nicht, dass der heutige "brennpunkt" in der ARD einiges an Bildmaterial aus unserem Dorf zeigt.

Unter anderem ist da dieses Video zu sehen. Ein wahres Naturschauspiel, aber für unser Dorf sehr tragisch.

Wir sind glimpflich davon gekommen, das Dach haben wir heute notdürftig abgedichtet, während unsere Nachbarn noch ihren Wintergarten zusammengekehrt haben.

Während unser Haus ganz gut dabei ist, hat das Haus meines Sohnes die Einschläge nicht überlebt, seht selbst.

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Montag, 20. August 2012
Die Leiden des Häuslebauers
Ich will hier kein Heimwerkerblog starten, aber meines Erachtens darf ein Blog auch einmal für die Merkwürdigkeiten des Lebens herhalten.

Wir haben letztes Jahr ein Haus gekauft. Die Renovierung des Erdgeschosses war zeitaufwändig und kostenintensiv. Oben wohnte eine 89-jährige Frau. Die hat nun zu Ende August den Weg ins Altersheim angetreten, so dass die nächste Renovierung ansteht. Und erstmals mussten wir uns dieses Jahr um einen durchaus beachtlich großen Garten kümmern, der ordentlich heruntergekommen war. Viel Arbeit also!

Und dann war da noch die Terrasse:
Natursteine, die von unten ordentlich Frost bekommen hatten und deshalb völlig kaputt waren. Da haben wir vor zwei Wochen eine Holzterasse drauf gebaut. Und da kommen wir zum zentralen Punkt:
Ich hatte tatsächlich einen Tag vorher dran gedacht, den Akku vom Bohrschrauber zu laden (Billigteil, über 5 Jahre alt, wenig genutzt), mein Vater brachte seinen mit (Hightech von Bo..., oft genutzt). Als wir die schönen Riffelplanken auf die Lattenkonstruktion schraubten, kam es, wie es kommen musste: nach einer Dreiviertelstunde machte meiner schlapp, der meines Vaters hielt bedeutend länger, aber eben auch nicht ewig. Und so versuchten wir, mit einer Bohrmaschine mit Drehzahleinstellung weiterzuschrauben. Das funktioniert aber nicht so wirklich (wegen Drehmoment und Übersetzung und so...Physiker und Ingenieure vor). Man konnte den Schrauben ansehen, ob sie vom Bohrer oder von einem Bohrschrauber versenkt wurden.

Und da fragte ich mich, warum das eigentlich so ist. Ich habe eine elektrische Heckenschere mit Schwert, einen Elektrorasenmäher und eine elektrische Kettensäge. Das sind alles Geräte, die man gewöhnlich im Freien verwendet und sich daher Gedanken um die Stromversorgung machen muss. Warum ist gerade der Bohrschrauber immer mit Akku versehen, wo er doch meist in den heimischen vier Wänden genutzt wird und drei Nachteile offensichtlich auf der Hand liegen:
- Akkubetrieb ist immer teurer als Netzbetrieb
- ein Akku hat begrenzte Lebensdauer, die deutlich geringer ist als die eines Netzkabels
- ein Akku entlädt sich beim Arbeiten, so dass man zwischenzeitlich irgendwann aufhören oder zwei Akkus (und gute Akkus sind sauteuer) besorgen muss.

Irgendwann wollte ich mit einer Ratsche die Schrauben nachziehen, aber trotz DIN hat keiner der Nüsse die Größe, die man braucht, um einen Bit darin nutzen zu können, eine Nuss ist einen kleinen Tick zu klein, die nächstgrößere zu groß (wie kann das eigentlich sein *kopfschüttel*).

Ich hatte genug davon und habe mich auf die Suche gemacht nach einem Bohrschrauber mit Strippe. Was eine Suchmaschinensuche mit "Bohrschrauber ohne Akku" für ein Ergebnis hervorbringt, kann jeder selbst ausprobieren. Irgendwann habe ich immerhin ganz grob einen Leidensgenossen gefunden, der keine Lust hatte, sich Schlagbohrmaschine und Bohrschrauber zuzulegen und daher eine Bohrmaschine mit Drehmomenteinstellung suchte. Er wurde enttäuscht und damit auch ich.

Weiter kam ich erst, als ich über Trockenbauschrauber stolperte. Das ist nicht ganz das, wonach ich suchte, aber dann war ich irgendwann angekommen beim Begriff "Netzschrauber". Und siehe da, das Gerät, das unter dieser Bezeichnung kaufbar ist, habe ich mir besorgt. Nach meinen ersten Versuchen funktioniert das Gerät ähnlich gut wie Akkugeräte, die doppelt so viel kosten, nur dass der Akku eben nicht kaputt geht oder leer wird. Zwei kleine Mankos:
- Die praktische Lampe, die Akkubohrschrauber oft haben, fehlt.
- Die ersten 15 Stufen der Drehmomenteinstellung scheinen sich kaum zu unterscheiden, aber danach kann man gut ausdifferenzieren.

Das ist so der erste Eindruck. Sollte er mich zeitnah enttäuschen reiche ich das hier natürlich nach. Genug zu tun ist nämlich allemal, um regelmäßigen Einsatz sicherzustellen.

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Dienstag, 3. Juli 2012
Kleiner Literaturtipp
Die unvorstellbare Gier und was Sie bei Menschen bewirkt, zeigt diese Zusammenfassung der jüngsten Verfehlungen im Bankenbereich:
Dunkle Geschäfte.

Dass dies gerade in der Branche passiert, in der die Gehälter eh schon am höchsten sind und die sich damit den höchsten Anteil am Wohlstandskuchen herausnimmt, ist wahrlich bezeichnend.

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Montag, 11. Juni 2012
So dies und das
Während uvo noch das Selbstmatt ausknobelt (andere mögen sich gerne dazu gesellen) ein paar Kurznachrichten:

Schach:
Der Türkische Schachverband hat die Schiedsrichter von sieben Nationen, darunter auch Deutschland, zur Schacholympiade abgelehnt. Diskussionen dazu gibt es auf schach-welt.de
Der DSB scheint sich darüber auszuschweigen.
Ich war schon länger dafür, aus der FIDE auszutreten, zumindest ein Boykott sollte wohl ernsthaft in Betracht zu kommen. Und ich Depp habe noch ein Stück zum olympischen Kompositionsturnier geschickt.

Netzwelt:
Interessant finde ich, dass die Vz-Netzwerke von den Marktanteilen dermaßen auf dem Rückzug befindlich sind. Davon berichten inzwischen mehrere Medien. Einst davon erschüttert, dass Datenschutzaspekte vernachlässigt wurden, hatten sich die studivz- und meinvz-Seiten vom Saulus zum Paulus entwickelt und werden für ihre sehr weitgehenden Einstellmöglichkeiten zum Datenschutz weithin gelobt. In den Marktanteilen überholt werden sie - und das ist doch wohl Ironie des Schicksals - von der Datenkrake Facebook. Auch ich bin um Facebook nicht herumgekommen, da ich Freunde im Ausland habe, die ich schnell kontaktierbar haben möchte, aber ansonsten habe ich starke Vorbehalte gegen diesen amerikanischen Monopolisten und hoffe insgeheim auf einen ähnlichen Produktlebenszyklus wie bei den Vz-lern.

Politik:
Dirk Niebel riskiert seine politische Karriere für einen Einrichtungsgegenstand. Fast wäre er über diese politische Teppichkante gestolpert und ich frage mich, auch wenn ich das Skandalpotential als eher gering einschätze, ernsthaft, ob der eigentlich nur bescheuert ist oder nur unter maßloser Selbstüberschätzung leidet.
Letztere hat ja neulich einen Emporkömmling aus den Reihen der Union von Stuhl gefegt. Röttgen muss wahrlich von der Hybris beseelt worden sein, anders kann ich mir schon seine Kandidatur als Spitzenkandidat in NRW nicht erklären.

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