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Donnerstag, 10. Februar 2011
Andere mogeln auch - Neudeutsch Teil 9
losso, 12:30h
Bevor wir zum Abschluss und Höhepunkt unserer Neudeutsch-Serie kommen, wollte ich mal zeigen, dass nicht nur ich in Teil 4, sondern auch andere Autoren mal ein bisschen schummeln.
Dafür betrachte man dieses s#7 von Auhagen und Zucker, harmonie 2007:

Es gibt hier einen Störenfried. Wer ist es?
Weiß am Zug, Selbstmatt in 7.
Dafür betrachte man dieses s#7 von Auhagen und Zucker, harmonie 2007:
Es gibt hier einen Störenfried. Wer ist es?
Weiß am Zug, Selbstmatt in 7.
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Montag, 7. Februar 2011
Erwähnte ich schon,...
losso, 14:21h
...dass in keiner Partiephase... Ach, das hatten wir schon. Das ist schon die dritte Partie hintereinander in der Mannschaft, die durch Endspielfehler zu meinen Gunsten entschieden wurde.
Kurz zur Vorgeschichte:
Eröffnung war für mich diesmal kompletter Blindflug, aber auch mein Gegner spielte nicht besonders virtuos. Daraus resultierte ein hoher Zeitverbrauch für mich, da ich in der Eröffnung meist nicht viel nachdenken muss. Schon ziemlich knapp an Zeit erlaubte ich mir im 21. eine Ungenauigkeit, die mein Gegner zum Ausgleich nutzen konnte. Dann machte mein Gegner einen Fehler im 40. (siehe vorheriger Beitrag), den ich nicht nutzen konnte. Stattdessen ließ er sich einen Bauern nehmen, so dass ich mit Mehrbauer und Läuferpaar gewisse Gewinnaussichten hatte. Der Schwarze übersah freundlicherweise einen Bauernrückgewinn und ließ den für mich günstigen Damentausch zu. Nach dem 56. Zug - ich war zum zweiten Mal in Zeitnot - stand es so:

Schwarz hatte gerade mittels 56.-Sd5-c7 das Entlastungsmanöver 57.-b5+ vorbereitet, was freilich gar nicht notwendig war, da auch 56.-b5+ 57.axb5 Lf1+ ging. Ich verstand dies überhaupt nicht, sonst hätte ich wohl 57.a5 probiert. Statt dessen kam 57.Le2?! b5+ 58.axb5 Sxb5 und ich war nicht sehr optimistisch, dass das noch ein ganzer Punkt werden könnte.
Doch dann durfte ich immerhin den b-Bauern gegen seinen c-Bauern tauschen und im 87. Zug war es endlich so weit:

Ich hatte gerade 87.Le2-c4 gespielt, was zwar ungenau ist, aber eine gut getarnte Falle (so gut man eine Falle bei so wenig Material eben tarnen kann) aufstellt. Nun hätte Schwarz mittels 87.-Sf6+! das Remis wohl forcieren können. Statt dessen:
87.-Lc6? Reingefallen! Sieht eben gut aus: Deckt den Springer, der nun gar einen Abzug droht.
88.Ke5 Nun ist das Dilemma klar: Es droht f5 und der Springer hat keinen guten Rückzug, denn
88.-Sc7 89.Ld6!
Wie sagt man so schön: Der große Vorteil des Läuferpaares ist, dass man es oft vorteilhaft auflösen kann. Und genau das droht hier.
89.-Sd5 Das Einstreuen von 89.-Lb5 90.Lb3 wäre gleichermaßen fruchtlos. 90.f5 und mein Gegner ließ sich im 104. matt setzen.
Kurz zur Vorgeschichte:
Eröffnung war für mich diesmal kompletter Blindflug, aber auch mein Gegner spielte nicht besonders virtuos. Daraus resultierte ein hoher Zeitverbrauch für mich, da ich in der Eröffnung meist nicht viel nachdenken muss. Schon ziemlich knapp an Zeit erlaubte ich mir im 21. eine Ungenauigkeit, die mein Gegner zum Ausgleich nutzen konnte. Dann machte mein Gegner einen Fehler im 40. (siehe vorheriger Beitrag), den ich nicht nutzen konnte. Stattdessen ließ er sich einen Bauern nehmen, so dass ich mit Mehrbauer und Läuferpaar gewisse Gewinnaussichten hatte. Der Schwarze übersah freundlicherweise einen Bauernrückgewinn und ließ den für mich günstigen Damentausch zu. Nach dem 56. Zug - ich war zum zweiten Mal in Zeitnot - stand es so:
Schwarz hatte gerade mittels 56.-Sd5-c7 das Entlastungsmanöver 57.-b5+ vorbereitet, was freilich gar nicht notwendig war, da auch 56.-b5+ 57.axb5 Lf1+ ging. Ich verstand dies überhaupt nicht, sonst hätte ich wohl 57.a5 probiert. Statt dessen kam 57.Le2?! b5+ 58.axb5 Sxb5 und ich war nicht sehr optimistisch, dass das noch ein ganzer Punkt werden könnte.
Doch dann durfte ich immerhin den b-Bauern gegen seinen c-Bauern tauschen und im 87. Zug war es endlich so weit:
Ich hatte gerade 87.Le2-c4 gespielt, was zwar ungenau ist, aber eine gut getarnte Falle (so gut man eine Falle bei so wenig Material eben tarnen kann) aufstellt. Nun hätte Schwarz mittels 87.-Sf6+! das Remis wohl forcieren können. Statt dessen:
87.-Lc6? Reingefallen! Sieht eben gut aus: Deckt den Springer, der nun gar einen Abzug droht.
88.Ke5 Nun ist das Dilemma klar: Es droht f5 und der Springer hat keinen guten Rückzug, denn
88.-Sc7 89.Ld6!
Wie sagt man so schön: Der große Vorteil des Läuferpaares ist, dass man es oft vorteilhaft auflösen kann. Und genau das droht hier.
89.-Sd5 Das Einstreuen von 89.-Lb5 90.Lb3 wäre gleichermaßen fruchtlos. 90.f5 und mein Gegner ließ sich im 104. matt setzen.
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Sonntag, 6. Februar 2011
104!
losso, 22:02h
So viele Züge dauerte heute meine Partie. Dabei hätte ich hier

deutlich abkürzen können...
Weiß am Zug gewinnt!
Über den weiteren Verlauf später mehr.
deutlich abkürzen können...
Weiß am Zug gewinnt!
Über den weiteren Verlauf später mehr.
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Samstag, 29. Januar 2011
Gesagt, getan
losso, 19:57h
Ich habe hier Dreizüger versprochen. Folgendes Werk von Silvio Baier war 2004 der Favorit des Preisrichters der Schwalbe. Über Eure Lösung und Meinung bin ich sehr gespannt.

Nun denn: Weiß am Zug, matt in drei!
Nun denn: Weiß am Zug, matt in drei!
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Läuferendspiele und Läuferendspielstudie Teil 1
losso, 19:51h
Um mal ein neues Thema zu bringen, sind jetzt die Läuferendspiele dran, behandelt zu werden.
Das erste Beispiel soll zeigen, wie eine kleine Änderung große Auswirkung haben kann. Dafür nehmen wir diesen Fünfsteiner, der ursprünglich von Centurini 1847 ist, dessen Version aber leider kaputt war.
Die Verbesserung erfolgte schon 1921 von Otto Dehler, allerdings in Unkenntnis von Centurinis Studie.

Es heißt gleich drei Mal: Weiß am Zug gewinnt.
a) Stellung
b) alle Steine eine Linie nach rechts
c) alle Steine zwei Linien nach rechts
Ich bin gespannt, ob ihr diese Stellung entschlüsseln könnt. b) und c) habe ich hinzugefügt, auch wenn es hier eventuell Vorgänger geben mag. Also keine Scheu, probiert euch dran und kommentiert - davon lebt dieses Blog schließlich.
Das erste Beispiel soll zeigen, wie eine kleine Änderung große Auswirkung haben kann. Dafür nehmen wir diesen Fünfsteiner, der ursprünglich von Centurini 1847 ist, dessen Version aber leider kaputt war.
Die Verbesserung erfolgte schon 1921 von Otto Dehler, allerdings in Unkenntnis von Centurinis Studie.
Es heißt gleich drei Mal: Weiß am Zug gewinnt.
a) Stellung
b) alle Steine eine Linie nach rechts
c) alle Steine zwei Linien nach rechts
Ich bin gespannt, ob ihr diese Stellung entschlüsseln könnt. b) und c) habe ich hinzugefügt, auch wenn es hier eventuell Vorgänger geben mag. Also keine Scheu, probiert euch dran und kommentiert - davon lebt dieses Blog schließlich.
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Mittwoch, 26. Januar 2011
Eingestellt
losso, 01:57h
Mal wieder eine verlorene Partie. Ich hatte Schwarz im Pups-Pokal des Schachbezirks Hannover.

Es folgte 32.-Ld4?? und später 1-0. Wir sind trotzdem durch Berliner Wertung weitergekommen. Dennoch ein grotesker Einsteller.
Es folgte 32.-Ld4?? und später 1-0. Wir sind trotzdem durch Berliner Wertung weitergekommen. Dennoch ein grotesker Einsteller.
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Freitag, 21. Januar 2011
Langsam wird es monumental - Neudeutsch Teil 8
losso, 12:05h
Leider habe ich hier im Urlaub nur gelegentlichen Internetzugang. Doch ich möchte, dass die Neudeutsch-Serie weitergeht. Wir sind auch schon beim (wahrscheinlich) vorvorletzten Teil angekommen.
Wie groß die Qualität beim Dieter-Werner-Geburtstagsturnier war, sieht man daran, dass dieses geniale Werk von frich nur auf dem 5. Platz landete und damit die 1. Ehrende Erwähnung erhielt.

Weiß hat auf dem Weg zum Selbstmatt eine große Klippe zu umschiffen:
Nach 1.Td8+ Lxd8 2.e7+ Txg8+ hat er ein Fluchtfeld, da der Bauer auf e7 den Läufer verstellt. Der Vorplan geht also darum, dass irgendwie das Feld h4 am Ende überdeckt ist. Mehr wird erst einmal nicht verraten.
Weiß am Zug, Selbstmatt in 8.
P.S. Jetzt liegt auch das richtige Diagramm vor. Ich hatte zwar die Schwalbe nicht dabei, aber die PDB (problem database) hat mir geholfen.
Wie groß die Qualität beim Dieter-Werner-Geburtstagsturnier war, sieht man daran, dass dieses geniale Werk von frich nur auf dem 5. Platz landete und damit die 1. Ehrende Erwähnung erhielt.
Weiß hat auf dem Weg zum Selbstmatt eine große Klippe zu umschiffen:
Nach 1.Td8+ Lxd8 2.e7+ Txg8+ hat er ein Fluchtfeld, da der Bauer auf e7 den Läufer verstellt. Der Vorplan geht also darum, dass irgendwie das Feld h4 am Ende überdeckt ist. Mehr wird erst einmal nicht verraten.
Weiß am Zug, Selbstmatt in 8.
P.S. Jetzt liegt auch das richtige Diagramm vor. Ich hatte zwar die Schwalbe nicht dabei, aber die PDB (problem database) hat mir geholfen.
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Sonntag, 16. Januar 2011
In keiner Partiephase werden die Punkte so bereitwillig hergeschenkt... reloaded
losso, 22:19h
Wieder einmal erwischte es einen meiner Gegner im Endspiel.

Ich hatte eben mit 25.a3? schon das deutlich bessere 25.Le7! ausgelassen, aber mein Gegner übertraf meine Ungenauigkeit noch mit dem sehr zweifelhaften:
25.-a5?
Mit 25.-Td7 nebst 26.-a5 hätte er bequemes Spiel gehabt, aber so zwingt er mich zum immer noch starken
26.Le7! Td7 27.d6
Hier hätte der Schwarze nun seine letzte Chance nutzen müssen, mit 27.-Lb3 Verwicklungen zu schaffen, wonach ich optimalerweise mit 28.Td2 die Situation unverändert lasse. Aber diese Genauigkeit muss man dann bringen, denn in der Partie plante ich das schwächere 28.Tb1, weil ich 28.-a4 komplett übersehen hatte. Statt dessen kam
27.-Lf6 28.Lc6 Txe7
wonach ich in ein Endspiel mit Qualle für Bauer einlenken konnte. Mein Gegner half mir dann beim Läufertausch und nach dem 40.Zug stand es so:

Hier heißt es dann: Weiß am Zug gewinnt. Kleiner Tipp: Wer dieses Blog aufmerksam verfolgt hat, kann schon ahnen, was jetzt kommt.
P.S. Das ist keine Studie, von daher gibt es nicht die eine richtige Lösung.
Ich hatte eben mit 25.a3? schon das deutlich bessere 25.Le7! ausgelassen, aber mein Gegner übertraf meine Ungenauigkeit noch mit dem sehr zweifelhaften:
25.-a5?
Mit 25.-Td7 nebst 26.-a5 hätte er bequemes Spiel gehabt, aber so zwingt er mich zum immer noch starken
26.Le7! Td7 27.d6
Hier hätte der Schwarze nun seine letzte Chance nutzen müssen, mit 27.-Lb3 Verwicklungen zu schaffen, wonach ich optimalerweise mit 28.Td2 die Situation unverändert lasse. Aber diese Genauigkeit muss man dann bringen, denn in der Partie plante ich das schwächere 28.Tb1, weil ich 28.-a4 komplett übersehen hatte. Statt dessen kam
27.-Lf6 28.Lc6 Txe7
wonach ich in ein Endspiel mit Qualle für Bauer einlenken konnte. Mein Gegner half mir dann beim Läufertausch und nach dem 40.Zug stand es so:
Hier heißt es dann: Weiß am Zug gewinnt. Kleiner Tipp: Wer dieses Blog aufmerksam verfolgt hat, kann schon ahnen, was jetzt kommt.
P.S. Das ist keine Studie, von daher gibt es nicht die eine richtige Lösung.
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Donnerstag, 13. Januar 2011
Ganz genau...
losso, 13:00h
...muss man die folgende Stellung spielen:

Die Stellung entstammt einer leider kaputten Studie von Kok aus dem Jahre 1935. In der Studie hat Schwarz hier gerade 2....Kg5-h4? gespielt, obwohl 2....Kg5-f6 das Remis gerade so eben halten würde.
Ist hier schnell klar, worum es geht?
Ich glaube, dass man das auch mit unter 2000 DWZ lösen kann, sofern man sich nicht der Illusion hingibt, dass Stellungen mit so wenig Figuren einfach sind.
Die Stellung entstammt einer leider kaputten Studie von Kok aus dem Jahre 1935. In der Studie hat Schwarz hier gerade 2....Kg5-h4? gespielt, obwohl 2....Kg5-f6 das Remis gerade so eben halten würde.
Ist hier schnell klar, worum es geht?
Ich glaube, dass man das auch mit unter 2000 DWZ lösen kann, sofern man sich nicht der Illusion hingibt, dass Stellungen mit so wenig Figuren einfach sind.
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Mittwoch, 12. Januar 2011
Kurzer Hinweis
losso, 22:19h
Unser User mareil war dabei, beim
Ersten Emiratisch-Deutscher Jugendschachaustausch. Den Bericht dazu lohnt es sich zu lesen, die Fotos dokumentieren, dass Marius mutmaßlich in der Lage ist, eine Krawatte zu binden.
76:24 endete laut mareil der Vergleich, zu dem er 8,5/10 beitrug. Ein Rückspiel ist wohl anberaumt, aber ein Sponsor für unseren Heimatverein sprang leider nicht heraus.
Ersten Emiratisch-Deutscher Jugendschachaustausch. Den Bericht dazu lohnt es sich zu lesen, die Fotos dokumentieren, dass Marius mutmaßlich in der Lage ist, eine Krawatte zu binden.
76:24 endete laut mareil der Vergleich, zu dem er 8,5/10 beitrug. Ein Rückspiel ist wohl anberaumt, aber ein Sponsor für unseren Heimatverein sprang leider nicht heraus.
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Montag, 3. Januar 2011
Bin ich auch logisch-neudeutsch? - Neudeutsch Teil 7
losso, 23:05h
Auch mein Name ist schon unter einem logischen Stück zu lesen gewesen. Wie konnte das passieren?
Ich habe ein Schema an frich gesendet und dieser hat dann einen interessanten Vorplan gefunden, den er dort eingearbeitet hat. Es wurde in Schach-Aktiv veröffentlicht und kam bei den Lösern gut an.

Ich fang erst einmal wieder mit wenig Tipps zu diesem Neunzüger an. DersLh1 erzittert schon vor seinem Schicksal, eventuell matt geben zu müssen. Doch in das weiße Lager hat sich ein Verräter eingeschlichen, der verhindern möchte, dass es dazu kommt. Vielleicht teilt ihr hier wieder eure Gedanken mit, um zu einem gemeinsamen Erkenntnisprozess zu gelangen. Viel Spaß!
Ich habe ein Schema an frich gesendet und dieser hat dann einen interessanten Vorplan gefunden, den er dort eingearbeitet hat. Es wurde in Schach-Aktiv veröffentlicht und kam bei den Lösern gut an.
Ich fang erst einmal wieder mit wenig Tipps zu diesem Neunzüger an. DersLh1 erzittert schon vor seinem Schicksal, eventuell matt geben zu müssen. Doch in das weiße Lager hat sich ein Verräter eingeschlichen, der verhindern möchte, dass es dazu kommt. Vielleicht teilt ihr hier wieder eure Gedanken mit, um zu einem gemeinsamen Erkenntnisprozess zu gelangen. Viel Spaß!
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Ein paar Steine mehr - Neudeutsch Teil 6
losso, 22:52h
Es wird langsam etwas schwieriger, aber ich werde versuchen, niemanden abzuhängen.
Das folgende Stück ist aus dem Thematurnier zum 50. Geburtstag von Dieter Werner, wie bereits schon das Stück von Fomitschew aus Teil 3. Auf den Sieger dieses Turniers arbeiten wir hier so langsam hin.
Bei diesem Selbstmatt in 6 von Martin Minski gibt es schon ein paar Steine mehr als in Teil 5 und der Lösungsweg ist durchaus trickreich.

Ich gebe nicht viel vor, außer einer offensichtlichen Sache und einem Nebenabspiel:
1.Sa5 mit der Idee 2.Tb5+ scheitert an Patt.
Stünde der schwarze König auf c7, so ginge 1.Dxh2+ Kc6 2.Sa5+ Kc5 3.Tb5+. Weiß kann den schwarzen König aber nicht nach c7 zwingen, dennoch spielt diese Variante eine Rolle.
Das folgende Stück ist aus dem Thematurnier zum 50. Geburtstag von Dieter Werner, wie bereits schon das Stück von Fomitschew aus Teil 3. Auf den Sieger dieses Turniers arbeiten wir hier so langsam hin.
Bei diesem Selbstmatt in 6 von Martin Minski gibt es schon ein paar Steine mehr als in Teil 5 und der Lösungsweg ist durchaus trickreich.
Ich gebe nicht viel vor, außer einer offensichtlichen Sache und einem Nebenabspiel:
1.Sa5 mit der Idee 2.Tb5+ scheitert an Patt.
Stünde der schwarze König auf c7, so ginge 1.Dxh2+ Kc6 2.Sa5+ Kc5 3.Tb5+. Weiß kann den schwarzen König aber nicht nach c7 zwingen, dennoch spielt diese Variante eine Rolle.
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Minimäßig - Neudeutsch Teil 5
losso, 19:15h
Beim Problemschach kann es auch sehr steinarm zugehen. Dann spricht man von Miniaturen.
Die logisch-neudeutsche Thematik in Miniaturform ist in deutschen Problemkreisen eng mit dem Namen Torsten Linß verknüpft, der mit seinen Selbstmattminiaturen bereits viel Erfolg in Kompositionsturnieren gehabt hat.
Für meine werten Leser habe ich ein aktuelles Werk seines Schaffens in die light Version gebracht, damit es auch für den im Problemschach noch nicht so gewandten Personenkreis, zu dem ich mich selbst durchaus auch zähle, lösbar ist. Dass es damit einen Dual hat, ist hier nicht so tragisch - die Publikationskriterien auf meinem Blog sind nicht so scharf in ihrer Auslegung wie es in den Problemzeitschriften der Fall ist. Außerdem ist damit sichergestellt, dass es nicht bereits vorweggenommen ist.

Weiß am Zug, Selbstmatt in 10. Hier ist die Frage nach dem Mattbild wohl genau so leicht beantwortet wie die Frage nach der überflüssigen Figur.
Die logisch-neudeutsche Thematik in Miniaturform ist in deutschen Problemkreisen eng mit dem Namen Torsten Linß verknüpft, der mit seinen Selbstmattminiaturen bereits viel Erfolg in Kompositionsturnieren gehabt hat.
Für meine werten Leser habe ich ein aktuelles Werk seines Schaffens in die light Version gebracht, damit es auch für den im Problemschach noch nicht so gewandten Personenkreis, zu dem ich mich selbst durchaus auch zähle, lösbar ist. Dass es damit einen Dual hat, ist hier nicht so tragisch - die Publikationskriterien auf meinem Blog sind nicht so scharf in ihrer Auslegung wie es in den Problemzeitschriften der Fall ist. Außerdem ist damit sichergestellt, dass es nicht bereits vorweggenommen ist.
Weiß am Zug, Selbstmatt in 10. Hier ist die Frage nach dem Mattbild wohl genau so leicht beantwortet wie die Frage nach der überflüssigen Figur.
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