Voraussetzungen: Es sollen drei Matt in zwei und ein Matt in eins konstruiert werden. In der Stellung ist Weiß am Zug, steht nicht im Schach und hat nur einen Gewinnzug, der bei den Zweizügern. optimalerweise auch nicht Schach gibt. Zudem sind Themen zu erfüllen und man muss mit möglichst wenig bzw. möglichst günstigem Material auskommen. Anbei die Wertigkeit der Figuren wD=10 wT=7 wL=4 wS=4 wB=2 sD=8 sT=5 sL=3 sS=3 sB=1.
1. Aufgabe
Thema Zugzwang: Der weiße Schlüsselzug droht kein Matt.
2. Aufgabe
Thema Schachprovokation: In der Ausgangsstellung hat Schwarz, wenn er am Zug wäre, kein Schach; der Schlüsselzug ermöglicht jedoch ein schwarzes Schach.
3. Aufgabe
Die Aufgabe soll folgende Lösung haben:
1.Tf4 droht 2.Ta7#
1.-Dxf4+ 2.Tb4#
1.-Dd7+ 2.Txd7#
1.-Dd1+ 2.Tb3
4. Aufgabe (Matt in eins)
In der legalen Stellung gibt es für beide Parteien zusammen nur einen einzigen Zug (nämlich einen weißen Zug) und dieser setzt matt.
Von den Ergebnissen der beiden Mannschaften war ich begeistert. Jede Mannschaft hat in zwei der 4 Aufgaben den wahrscheinlichen Bestwert erreicht:
Die erste Aufgabe wurde mit 5 Wertigkeitspunkten erledigt, die zweite mit 9. Die dritte hat eine Partei mit 30 Punkten erledigt, die andere Mannschaft hätte noch einen schwarzen Bauern sparen können und lag somit mit 31 knapp dahinter. Die 4. Aufgabe wurde mit 9 Punkten gelöst.
Vor allem die Lösungen zu den Aufgaben 2 und 4 haben mich beeindruckt. Dass die Mannschaften in so begrenzter Zeit mit einer derart guten Lösung dienen konnten (für die Konstruktionen plus 5 kleine Retroaufgaben hatten die Mannschaften aus je 3 Spielern zwischen 1300 und 2000 1,5 Stunden Zeit), hatte ich nicht erwartet. Bei 4 hat die bessere Mannschaft auch eine Lösung mit 8 Werteinheiten gehabt, dann aber selber festgestellt, dass diese illegal ist. Eine gute Leistung für Normalschachspieler!
Wer möchte, kann sich ja selber mal probieren. Oder aber mein kleines Konstruktionsexperiment mal im eigenen Schachverein ausprobieren.
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1. Disziplin Fußballschach
Regelmodifikation: Das Spiel kann auch durch ein Tor entschieden werden. Für Weiß ist dies die Besetzung des Feldes e8, für Schwarz die von e1.
Erfahrung: Viele Partien werden durch ein Tor entschieden, da das Feld nicht fliehen kann ;) Mein Gegner ließ ein Damenopfer auf f6 (DxLf6) zu. Es drohte Dg7# und auf exf6 öffnete sich die e-Linie entscheidend. Ein besonderer Fall von doppelter Mattdrohung.
2. Disziplin Berolinaschach
Regelmodifikation: Die Bauern schlagen gerade und ziehen schräg.
Erfahrung: Kam ich gar nicht mit klar und stand schnell schlecht. Die schwachen Felder sind auf den offenen Linien und Doppelbauern decken sich. Da kann man sich nicht leicht dran gewöhnen. Auch fies: Ein Bauer auf der 7. droht gleich auf zwei verschiedenen Feldern umzuwandeln.
3. Disziplin Springerkönig
Regelmodifikation: Hier zog der König wie ein Springer, Rochade erlaubt.
Erfahrung: f2 und f7 sind megaschwach, Rochade ist auch nicht gut, da der König keinen einzigen seiner Bauern deckt (ein Spielende war in einer französichen Struktur: 0-0?? Lxh7#, ohne dass der Lh7 gedeckt war). Der König kann im Zentrum nicht so leicht matt gesetzt werden, aber König am Rand...
Mein König hat beim Mattsetzen kräftig unterstützt.
4. Disziplin Doppelzugschach
Regelmodifikation: Weiß macht einen Halbzug, dann abwechselnd zwei Halbzüge.
Erfahrung: Man spielt nicht so aktiv nach vorne, da es oft droht, dass eine Figur geschlagen wird und der Schläger einfach wieder zurückzieht. Sowohl von Strategie als auch von der Taktik her schwierig. Bei mir ging es sogar ins Bauernendspiel.
5. Disziplin Hoppel-Poppel
Regelmodifikation: Läufer zieht wie Läufer, aber schlägt wie Springer. Springer zieht wie Springer, aber schlägt wie Läufer.
Erfahrung: Diese Modifikation führte zu einer außerordentlich hohen Fehlerquote im Turnier. Was eine gute Strategie ist, weiß ich auch nicht. Prinzipiell muss man wohl erst einmal versuchen, nichts einzustellen.
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Folgende Kategorien sind geplant:
je 2 Dreizüger, Mehrzüger, Mittelspiele, Endspiele und Hilfsmatts. Je eine Studie und ein Selbstmatt.
Viel Spaß!
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Weiß am Zug, Matt in 3. Schwierigkeitsgrad: mittel.
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Weiß am Zug, Matt in 3. Schwierigkeitsgrad: mittel (mindestens).
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Doch zunächst der 1. Preis des Thematurniers zu assymetrischen Mattproblemen. Laut Preisrichter ein "federleicht aufgestellter Erkenntnisbaum".
Weiß am Zug, Matt in 7. Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer.
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Weiß am Zug, Matt in 13. Schwierigkeitsgrad: extrem.
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Weiß am Zug gewinnt. Schwierigkeitsgrad: mittel.
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Weiß am Zug gewinnt. Schwierigkeitsgrad: einfach-mittel.
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Schwarz am Zug gewinnt. Schwierigkeitsgrad: einfach.
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Weiß am Zug gewinnt. Schwierigkeitsgrad: ungewohnt ;o).
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Der folgende Hilfsmattsechsling in zwei Zügen ist ein wahres Musterbeispiel für einen Zyklus. Es wurde von Abdurahmanovic 1976 veröffentlicht, der damit das Blaustein-Gedenkturnier gewann.
Schwarz am Zug, Hilfsmatt in 2.
Zusatzaufgaben:
b) sBd6 tauscht mit sLb7
c) wSa3 nach f7
d) wSa3 nach g4
e) wTd8 nach d5
f) sKe4 nach f7
Schwierigkeitsgrad: einfach, aber dafür viel.
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Schwarz am Zug, Hilfsmatt in 4.
b) schwarzer König f5->e6
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer.
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Weiß am Zug gewinnt. Schwierigkeitsgrad: ordentlich.
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Es ist ein Zwilling, der zum Teil überraschend verläuft, auch wenn die schwarzen Züge alle erzwungen sind. Bei den Lösern der Schwalbe kam das Stück gut an. Hoffentlich auch bei euch.
Weiß am Zug, Selbstmatt in 6.
b) weißer Turm f4->d3
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer.
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Aufgrund der logischen Struktur sollte das Problem für euch lösbar sein.
Es ist von Karbowiak aus Schach-Aktiv 2011 und wahrlich preisverdächtig, oder?
Weiß am Zug, Matt in 12. Viel Spaß beim Lösen!
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Dieses Stück von Melnichenko/Rudenko gewann im Informalturnier 2007 der Zeitschrift "Problemist" der British Problem Chess Society (so was ähnliches wie OPCF ;) ) den ersten Preis. Man muss hier gar nicht viel vorwegnehmen, das Thema wird wahrscheinlich schnell klar: Weiß am Zug, matt in 3.
Kurze Leserumfrage: Woran habt ihr Interesse? Ich habe ein wirklich schönes h#2, das man auch Nicht-Problemschachspielern zumuten kann, gefunden, ansonsten hole ich auch gerne mal wieder eine Studie heraus. Ich habe auch noch einige Stücke aus eigener Feder: Drei Selbstmatts und ein Hilfsmatt, die ich hier vorführen könnte. Oder wollt ihr noch mehr Endspieltechnik?
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Ich ging recht fix in dieses Endspiel über:
Ich schätzte die Position als etwas besser für mich ein, da es einige Endspiele gibt, in denen Schwarz gut aussieht. Mir gelang es dann, meinen Vorteil auszubauen und hier fand ich einen hübschen Gewinnweg:
Schwarz am Zug gewinnt. Zwar mehrdeutig, aber ein Weg ist am klarsten und schönsten.
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Weiß am Zug, Selbstmatt in 16.
Kurzer Hinweis noch zur Neudeutsch-Serie: Leider fehlt beim Teil 11 noch eine hübsche Variante.
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Der folgende schwarze Zug ist instruktiv. Danach hat Weiß im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die eine spielte Weiß und verlor bald, aber bei der anderen bin ich noch nicht ganz sicher, ob die weißen Verteidigungsressourcen nicht doch gerade noch so ausreichen.
Wer hat Lust mal hineinzuschauen?
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Weiß am Zug bei schwarzem Remisgebot.
...beim deutschen Sportabzeichen hingegen ist auf einem guten Weg. Nachdem ich über ein halbes Jahr kein Schwimmbad mehr aufgesucht hatte, sprang ich gestern in das Wasser des Waldbads, um mir die 100 Meter abnehmen zu lassen. Völlig untrainiert und unfit gelang es mir, die notwendigen 2 Minuten um ganze 1,8 Sekunden zu unterbieten. War ich im letzten Jahr nach ca. 70 Metern eingebrochen, waren es diesmal 40. Den Rest des Tages spürte ich die beanspruchten Teile meines Körpers nicht mehr, aber hatte die erwünschte Bescheinigung. Zur Erinnerung: Die 100m Schwimmen ersparen mir den Kugelstoß - meine Horrordisziplin.
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